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Tristan und Isolde

Nun kam zu ihm als Schülerin
Isold, die junge Königin.
Zur freien Wahl legt er ihr dar
Das Beste, was sein eigen war
Von Wissenschaft und Saitenspiel.
Sie wählte draus, was ihr gefiel.
Auch half ihr, daß sie früher schon
So viel gelernt an Sprachen und kunstvollem Ton.
Sie sprach mit holdem Munde
Ihre Dubliner Sprache schön und rein,
Dazu Französisch und Latein.
Sie sang gar süß
Und strich mit Händen weiß und zart
Die Fiedel nach Waliser Art,
Daß es das Herz ganz leis beschlich