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Tristan und Isolde

»Herr«, sprach Tristan, »König Mark,
Seid mir nun nicht allzu stark
Besorgt um meinen Leib und Leben:
Gott ist es doch anheim gegeben.
Mit unsrer Angst ist nichts getan.
Unser Sieg und unser Heil
Hängt nicht ab von Ritterschaft;
Sie steht in Gottes Macht und Kraft.
Seid fröhlich und gehabt euch wohl
Es geht doch wie es gehen soll.
Dem, welchem ich vertraue:
Gott, der zu dieser Aue
Mit mir geht zum Gefechte,
Der bring das Recht zum Rechte.
Ja, Gott muß wahrlich mit mir siegen
Oder sieglos unterliegen«

Sein Schifflein stieß er von dem Ort
Und fuhr in Gottes Namen fort.